HOW TO...

Unfortunately our printers in the UK fucked up two pages in the German and Spanish issue 100! Here you can read the latest HOW TO in German, the Spanish version you will find on page 4…

Schlau verreisen mit Anne-Flore Marxer Interview: Melanie Schönthier Reisen gehört zu den besten Dingen, die du auf dieser Welt tun kannst. Erkunde neue Länder, entdecke fremde Kulturen, lebe für eine Weile einfach mal anders. Aber reisen kann auch ganz schön anstrengend sein, wenn du zum Beispiel für Übergepäck hunderte von Euros zahlen musst, der Jetlag dich fertig macht oder du die falschen Sachen für den richtigen Trip eingepackt hast. Anne-Flore Marxer kann euch ein paar nützliche Tipps geben, denn sie weiß, was es heißt, wochenlang aus dem Koffer zu leben. “Jedes Jahr fliege ich mehr als 120.000 Meilen und jeder Trip dauert vier bis sechs Wochen. Das ist mehr Zeit, als ich am Stück zu Hause verbringe. Ich weiß, was du auf keinen Fall vergessen und was du besser zu Hause lassen solltest”, behauptet die französische Snowboarderin.

Kofferpacken:

Mein Burton Wheelie wiegt immer um die 25 Kilo. Achte darauf, dass dein Koffer Rollen und einen Griff zum Ausfahren hat, alles andere nervt und macht deinen Trip nicht wirklich besser. Mein Boardbag (mit zwei Boards, Boots, einer Extra-Bindung, meiner Outerwear, unzähligen First Layern und meinem Backcountry-Rucksack) wiegt so etwa 35 Kilo. Was du tun kannst, um bei der Fluglinie nicht für das Übergepäck zu blechen? Ehrlich gesagt, nicht wirklich viel. Sammle Meilen, spekuliere auf ein Upgrade und du kannst so viel Zeug mitnehmen, wie du möchtest. Wenn du nicht so viel fliegst, packe einfach nicht zuviel ein.

Ich nehme immer zwei Paar Schuhe mit (ein Paar zum Ausgehen und ein Paar bequeme Treter), zwei Jogginghosen (eine für den Flieger und eine zum Chillen), drei Jeans, zehn T-Shirts und Tank Tops und zwei Pullover (einen schwarzen für abends). Normalerweise kann ich unterwegs meine Sachen nicht waschen, aber ich habe immer ein bisschen Parfüm von Les Ettes dabei: Davon tröpfle ich ein bisschen auf meine Pullover oder T-Shirts (es enthält keinen Alkohol, hinterlässt somit auch keine Spuren auf deinen Sachen) und alles riecht wieder wie frisch gewaschen!

Um nicht im totalen Chaos zu versinken, habe ich für alle kleineren Sachen Extra-Beutel: Für Socken, meine Unterwäsche, BH´s, Schminke und einen leeren Beutel für die schmutzige Wäsche.

Stecke immer, wirklich immer, alle deine Aufladegeräte in einen separaten Beutel, den du in deinem Handgepäck verstaust. Falls dein restliches Gepäck verloren geht, kannst du wenigstens deinen Computer und dein Handy aufladen. Falls nicht, bist du nämlich total aufgeschmissen!

Auf dem Weg zum Flieger

Lass dir am Check In-Schalter die einzelnen Stopps deiner Reise (Hin- und Rückflug) ausdrucken. Du musst explizit danach fragen, aber es ist immer gut, alle Verbindungen auf einem Stück Papier stehen zu haben und außerdem hast du so einen Beweis, falls du deine Flugtickets verlierst.

Frage bei jedem Flug mit einer anderen Fluggesellschaft nach einer Meilen-Karte. Die kostet nichts und mit einem Flug in die Staaten und zurück bekommst du oftmals schon einen kostenlosen Inlandsflug!

Trage bei Flugreisen niemals einen Gürtel (Schnürsenkel sind tausendmal besser!), denn du musst ihn bei jedem Sicherheitscheck abnehmen und das nervt.

Kaufe dir am Flughafen gutes Essen (Sushi, Salate, Früchte oder ein Sandwich) und esse auf keinen Fall das Zeug, das du im Flugzeug bekommst – davon bekommt man nur Blähungen!

Im Flugzeug:

Trinke nichts mit Kohlensäure (Coca Cola, Mineralwasser oder ähnliches), weil es auf deinen Körper dieselben Auswirkungen hat wie das Flugzeugessen.

Nimm bei längeren Trips immer ein Kissen, eine Decke und eine Augenmaske mit. Lange Socken, ein Schal oder Neckwarmer halten dich warm und du fängst dir von der Klimaanlage keine Erkältung ein. Trage keinen Hoody, denn davon bekommst du nur einen steifen Nacken (außer du setzt die Kapuze auf, das wärmt zusätzlich).

Nimm vor dem Flug ein Aspirin, dadurch zirkuliert dein Blut besser und deine Beine schwellen nicht so stark an.

Verzichte auch bei langen Flügen auf Schlaftabletten, die wirken sich nämlich nicht gut auf die Funktion deiner Muskeln aus. Ich habe das nur ein einziges Mal ausprobiert, als ich zum Abominable Jam in Hood flog, und während des Contests haben meine Muskeln überhaupt nicht funktioniert. Ich konnte keinen Sprung richtig landen, weil sich meine Beine wie Pudding anfühlten!

Die Luft an Bord eines Flugzeugs lässt deine Haut austrocknen. Für diesen Fall habe ich immer eine Gesichtscreme und einen guten Lippenstift dabei.

Erst kürzlich habe ich diese Augenpads von Klorane entdeckt, die ich mir kurz vor der Landung auf die Augen lege. Schlagartig ist jede Müdigkeit vergessen.

Jetlags:

Wenn du dich gleich nach der Landung schon am Nachmittag ins Bett legst, schleppst du deinen Jetlag noch für die nächsten zehn Tage mit dir herum – bleibe unbedingt bis abends wach.

Sport hilft! Nach ein bisschen Training bist du so oder so müde.

Heimweh:

Das beste Mittel gegen Heimweh ist nach Hause zu fliegen. Wenn das nicht geht, kannst du dank Skype richtig günstig zu Hause anrufen.

Ein Foto von deinem Freund im Geldbeutel zu haben, hilft auch.

Schlechtwetter-Tage:

Verschwende deine Energie nicht unnötig, die brauchst du nämlich am nächsten schönen Tag.

Während meines letzten Schlechtwetter-Trips habe ich meine eigene Homepage gebastelt, was eine Menge Arbeit war und mich ziemlich lange beschäftigt hat. Ansonsten beantworte ich alle Emails, die sich so angesammelt haben, wachse mein Board, koche oder schreibe Tagebuch. Das Tagebuch erinnert mich an all die Menschen, die ich während meiner Reisen treffe und die Orte, an denen ich schon war. So kann ich mich immer an die ganzen kleinen Details erinnern, die einen Trip so einzigartig machen.

COMO…

VIAJAR DE FORMA INTELIGENTE, CON ANNE-FLORE MARXER

ENTREVISTA Melanie Schönthier FOTO Vanessa Andrieux

Viajar es una de las mejores cosas que existen. Explorar nuevos horizontes, descubrir culturas nuevas y otros modos de vida…

Pero también puede ser un calvario, ya sea en el momento de tener que pagar excedentes de peso en el aeropuerto, de sufrir el cambio horario o de llevar equipos mal adaptados y darse cuenta demasiado tarde. He aquí algunos consejos de parte de alguien que se las sabe todas y que te facilitarán mucho la vida cuando viajes. “Viajo cerca de 200 000 km al año y cada viaje exige de cuatro a seis semanas. Paso poco tiempo seguido en casa. Sé qué es lo que conviene llevar en las maletas y lo que conviene dejar en casa,” afirma la rider suiza Anne Flore Marxer.

Las maletas
Asegúrate de tener una funda con ruedas y con un asa para poder arrastrarla. Si no, será un plomo que te chafará el viaje. Mi funda (con dos tablas, botas, un par de fijatas de recambio, ropa, montones de lifas y mochila fuera de pistas) pesa 35 kg. ¿Qué se puede hacer para evitar el excedente? Para ser honestos, poca cosa. Hay que coleccionar “air-miles” y canjearlas por el exceso de peso. Si no viajas mucho y no formas parte de un programa para viajeros frecuentes, reduce el peso al mínimo posible.
Siempre llevo dos pares ce zapatos (unos bonitos y otros discretos), dos pantalones confortables (uno para el avión, otro para reposarme), tres vaqueros, diez camisetas y dos sudaderas (una negra para salir). En general, no suelo tener tiempo de lavar la ropa sucia pero siempre suelo llevar muestras de Les Ettes conmigo. Suelo poner un poco en las sudaderas y en las camisetas (es sin alcohol y no deja manchas) ¡y huele a fresco!
Para evitar el caos, tengo bolsas más pequeñas para todo: calcetines, ropa interior, maquillaje y ropa sucia.
Guarda siempre (¡siempre!) todos los cargadores en una bolsita que puedas llevar en tu mochila de mano. Si te pierden la maleta no te quedarás como un idiota sin poder cargar el ordenador o el teléfono. ¡Sin ellos estás perdido!

El aeropuerto
Pide un billete con el itinerario cuando te registres. Es algo que hay que pedir, si no no te lo dan. En el billete te indican todas las escalas. También te sirve de prueba de haber tenido un billete en caso de que pierdas el de vuelta.
Hazte una tarjeta de viajero frecuente para acumular air-miles cada vez que cojas el avión. Hazlo con todas las empresas con las que viajes. ¡No cuesta nada y con un viaje de ida y vuelta a EEUU puedes ganar millas suficientes para que te den un viaje nacional gratis!
No lleves nunca cinturón (ni zapatos con cordón) porque te pedirán que te lo quites cada vez que pases los controles de seguridad.
Come bien (sushi, ensaladas, fruta o bocadillos) en el aeropuerto. No comas lo que te dan en el avión: ¡te hace echarte pedos y oler mal durante tres días!

El avión
No bebas nada con gas (cola, agua, etc) o con alcohol. Tienen el mismo efecto en tu organismo que la comida de abordo.
En los vuelos largos lleva calcetines altos y una bufanda para evitar tener frío cuando pogan el AC. No lleves sudadera con capucha porque te molestará en el cuello. Si llevas una a pesar de todo, ponte la capucha para estar más cómodo y calentito.
Evita tomar somníferos si tienes ganas de ripar bien los días después de tu llegada. Te cansan los músculos. Yo tomé unos una vez, cuando iba al Abominable Jam de Mt Hood y durante la competición me di cuenta de que los músculos no me respondían nada bien. ¡Las piernas me temblaban tanto que no podía planchar nada como era debido!
Toma una aspirina para que te circule mejor la sangre y para evitar que se te hinchen las piernas.
El avión deshidrata la piel. Lleva crema hidratante para la cara y lápiz labial. Acabo de descubrir los parches Klorane para los ojos. Me los pongo antes de aterrizar y te dan buena cara.

El cambio horario
Mantente despierto hasta una hora razonable de irse a la cama.
El deporte ayuda porque el cuerpo se cansa naturalmente tras hacer ejercicio. Si te acuestas por la tarde después de aterrizar sufrirás del cambio horario durante diez días.

La nostalgia de casa
Lo mejor es volver a casa cuando la echas demasiado de menos. Si no puedes, Skype es una buena alternativa que te permite llamar gratuitamente a casa.
Lleva siempre contigo una foto de tu novio/a. Ayuda mucho.

El mal tiempo
No malgastes tu energía, la necesitarás cuando haga bueno.
He hecho mi página web (annefloremarxer.com) en días de mal tiempo. Me ha exigido mucho trabajo y me ha tenido totalmente ocupada. Si no, en general, me ocupo de mis emails, pongo parafina a la tabla, cocino o escribo mi diario. El diario es algo que te permite recordar a la gente que conoces y los sitios que visitas. Aunque te acuerdes de los sitios, siempre se olvidan detalles que en su momento hacen que el viaje sea tan especial.

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